Chiang Mai

Bei Marco gefiel es uns so gut dass wir noch einen Tag blieben. Wie gut diese Entscheidung war stellte ich bei der routinemässigen Durchsicht der Räder fest.

Bei Anjas Rad war hinten eine Speiche gebrochen und bei meinem Rad war der hintere Schaltzug kurz vorm reissen. Dank der mitgeführten Ersatzteile war alles nach 30 min repariert.

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Weiter ging es am nächsten Tag nach Nan. Angeblich alles flach aber dem war nicht so. Viele kleine Anstiege kosteten Kraft und aufkommender Gegenwind tat das übrige.

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Nan ist schon eine grössere Stadt mit entsprechender Infrastruktur. Einige schöne Wats gibt es zu sehen.

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Auch einen kleinen Nachtmarkt gibt es. Der Chef unseres GH ist ein Hollander mit dessen Hilfe wir ein Paket mit jetzt unnötigen Sachen nach Hause schickten.

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Jetzt sind wir 14kg leichter und die nächsten Berge sind hoffentlich leichter zu erklimmen. Leider waren einige Anstiege auf dem Weg nach Chiang Muan so steil das wir schieben mussten. Ab und zu sahen wir Strassenbenutzer die noch langsamer waren.

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Bis zum mittag hatten wir erst 20km geschafft doch nach dem Gipfel ging es rasant bergab. Zum Glück war die Strasse in einem guten Zustand sodass wir die Abfahrten geniessen konnten.

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An einer Polizeistation füllten wir unsere Wasserflaschen auf und plauderten mit den netten Polizisten. In Chiang Muan fanden wir nach etwas suchen ein günstiges Hotel und die Chefin bereitete uns noch ein leckeres Abendessen. Phayao war nicht mehr weit doch wir mussten noch einmal hoch hinauf auf über 700m. Die letzten Höhenmeter waren wieder sehr steil und nur schiebend zu schaffen.Von hier ging es nur noch bergab und vor der Stadt konnten wir noch eine Abkürzung durch die Felder nehmen.

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Nach kurzer Suche fanden wir ein schönes Hotel und blieben gleich 2 Nächte. Auf dem Nachtmarkt schlemmten wir uns durch

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und besuchten am nächsten Tag den nahen See mit den vielen Touristenattraktionen.

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Weiter ging es nach Chiang Mai. Doch dazwischen lag noch ein hoher Berg mit mehr als 1000hm. Zu unserer Überraschung hielten sich die Steigungen in Grenzen und es liess sich alles gut fahren. Bald hatten wir den Gipfel mit einem schönen Aussichtspunkt erreicht. Hier hatten wir vor 3 Jahren auch Pausiert. Doch jetzt war der Platz kaum wiederzuerkennen.

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Alles schön angelegt und sauber und mit Hinweistafeln versehen. Wir gönnten uns Hühnchen mit Klebreis

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und dann ging es fast 700m nur bergab. Unterwegs hielten wir noch an einem schönen Wasserfall den wir schon 2010 besucht hatten. Danach stoppten wir noch an den heissen Quellen die wir auch schon kannten.
Es zog sich dann doch noch bis Chiang Mai da der Verkehr stark zunahm und wir wieder Gegenwind hatten. In der Vorstadt wird gebaut was das Zeug hält und wir erkannten kaum etwas wieder. Zum Glück gab es unser GH noch in einem ruhigen Viertel nicht weit vom Markt.

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Hier verirren sich wenige Touristen hin und wir haben unsere Ruhe. Ein paar Tage bleiben wir in der Stadt bevor es dann nach Süden weitergeht.

3 Gedanken zu “Chiang Mai

  1. Also bei mir ist noch keine Speiche gebrochen. Ihr habt zuviel Gewicht am Rad 😉
    Das Essen auf dem letzten Bild sieht lecker aus. Sowas vermisse ich hier.
    In zwei Tagen habe ich den Spuk hinter mir 🙂
    LG aus Vietnam
    Sebastian

  2. Hallo ihr zwo,
    für einen nur Nordkapradler ist es inzwischen völlig klar das Touristen die mit Touristen nichts zu tun haben möchten auf dem Weg zum Nirwana sind. Das eure Leichtbaufahrräder immer noch halten ist mit irdischem Verständnis ohnedies nicht zu erfassen, Jürgen Anis der Geschäftsführer von info@maxcycles.de würde sich sicher über einen Hinweis auf eure Website freuen. Obwohl mir euer Kaufverhalten nicht ganz unbekannt ist überrascht es mich doch weshalb ihr diesen purpurn angeflogenen reifen Pfirsich, wie man ihn im rechten Augenblick nämlich, wo er der eigenen Süße und schweren Reife so gesättigt ist, dass er nicht mehr leben will, sich nicht mehr wehrt, wo er ergeben dem Bauern in die Hand fällt, sobald er ihn nur berührt, einfach liegen lasst weil nicht der beste Preis der Stadt möglich ist. Vielleicht hilft eine Vipassana-Meditation. Die Beschreibung des Pfirsichs ist natürlich nicht von mir. Es war eine schöne Zeit mit euch ! Gruß Alfred

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