Mit den Nerven am Ende….!

ANJA:
Wir sitzen nun schon den dritten Tag hier in unserem kleinen aber teuren Zimmerchen und warten.


An unserem letzten Fahrtag von Pontian nach Johor Baru begann die Regenzeit.
Seitdem jagt ein tropischer Regenschauer den Nächsten.

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Besagter letzter Tag wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Von diesen Tagen hatten wir nicht viele auf dieser Reise und ich bin froh darüber.
In Pontian fuhren wir gemütlich um 9.30 Uhr los.
Nach Johor Baru  waren es nur 60 km. Ein schöner letzter gemütlicher Radltag sollte es werden.
Wir wollten es langsam ausrollen lassen, ein letztes Mal alles auf die Räder gepackt, ein letztes Mal zum Chinesen Opa byebye und los gehts!

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Ein paar Steigungen machten uns nichts mehr aus.

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Wir planten die Landstrasse zu fahren, Highway ist uns einfach zu stressig und zu riskant.Wir hatten unsere Schutzengel auf der Reise wirklich schon genug in Anspruch genommen.
Nach 10 km wurden wir erstmals vom Regenschauer ausgebremst.War o.k.
Ein Tempel kam gerade recht.

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Nach 20 km vom Zweiten.War auch noch o.k.
Der war jedoch schon etwas heftiger.

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Es waren nur noch 25 km zu fahren, doch die wurden für mich zur Hölle.
Mittlerweile  schüttete es  wie aus Kübeln.
Die Landstrasse wurde plötzlich zum 6 spurigen Highway.
Trotz GPS kletterten wir mit unseren Rädern über Highways,  Autos schossen in voller Geschwindikeit an uns vorbei, kreuzten immer wieder unseren Seitenstreifen zur Ein und Ausfahrt.
Wir strampelten tapfer durch alle Pfützen, hörten mehr wie einmal quietschende Bremsen und Hupen hinter uns.
Meine Güte, dass es uns auf den letzten Metern nochmal so schwer gemacht wird, hätten wir nie gedacht.
Kurz vor der Stadt beruhigte sich der Verkehr endlich wieder und wir beschlossen, eine Noodlesoup zu essen.
Patschnass bis auf die Knochen bestellte ich 2 Suppen, doch die Chinesin lachte nur.
Soup finish!!
So ein Mist.Mittlerweile war es schon 2 Uhr mittags geworden.
Letztendlich fanden wir noch einen kleinen Inder der uns schnell und gut verköstigte.
Wir freuten uns auf unser kleines schickes Hotel, in welchem wir schon einmal vor 2 Jahren waren.Damals war es schon etwas teurer gewesen, aber so neu und sauber und ruhig, dass wir gerne etwas mehr zahlten.
Heute haben Sie die Preise so aufgeschlagen, dass wir dazu nicht mehr bereit sind.
So fuhren wir patschnass und frierend in die City

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und stiegen in einem, naja, Mittelklasse Hotel ab.
Das Einzige, dass ein „Fenster“ hat. Die Preise sind hier total überzogen, Singapore ist nicht weit. Zur Krönung des Tages gab es noch einen schleichenden Platten am Hinterrad.
Peter sorgte an unserem ersten Abend nochmal energisch für Ruhe, wärend ich einem leichten Nervenzusammenbruch fröhnte.
Ich hätte nie geglaubt, dass wir gesund und heil hier noch ankommen würden.
Mittlerweile haben wir uns mit unserer Unterkunft abgefunden.
Wir versuchen nun noch die letzten Tage in Malaysia zu geniessen.

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Wir essen Mittags wieder lecker chinesisch,

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abends gehts zum Inder.

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Morgens gibt es bei uns immer Müsli mit frischer Mango.Was für ein Genuss.
Das werden wir zu Hause ganz schön vermissen.Das wissen wir jetzt schon.
Morgen fahren wir in unseres letztes und 20. Land auf unserer langen Reise.
Dann heisst es wirklich ein letztes Mal die Taschen packen und in die Lobby schleppen, ein letztes Mal unter vielen braunen Augenpaaren die Räder beladen.
Ein letztes Mal byebye Malaysia….

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